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Gemeindeseminar vom 10./11. Oktober 2000
Bibel
Sprüche 29:18 Gottes Reich ist immer zielgerichtet - im Gegensatz zu vielen anderen Religionen.
Management
Wir arbeiten zusammen an einer Sache, das kann eigentlich nur gutgehen, wenn wir in die selbe Richtung am Seil ziehen. Siehe zb "Praxis" Heft
Wir können nicht immer alles machen. Es gibt immer sehr viel Wichtiges, wir müssen abwägen, was das Wichtigere ist. Mit Finanzen, Zeit, manchmal auch mit Einstellungen müssen wir wissen, wonach wir uns richten. Dafür sind konkrete Ziele gut, damit wir nicht das Wichtigste unter den Tisch fallen lassen.
Es gibt verschiedene Verwendungsweisen und Definitionen für das Wort Vision:
Wir verstehen hier unter Vision den grundsätzlichen Auftrag Gottes für Gemeinde, das was für alle Gemeinden an allen Orten zu allen Zeiten gilt.
Ziele sind dann die konkreten Anwendungen davon in unserer Gemeinde, also die spezielle Art und Weise, in der wir versuchen, dem biblischen Auftrag gerecht zu werden.
Vorstand trägt Verantwortung und deswegen auch Autorität festzulegen oder abzulehnen. Ansonsten leben wir stark das Prinzip des Priestertums aller Gläubigen. Ideen, Ziele können immer gerne eingebracht werden. Dabei spielen auch Eindrücke durch den Heiligen Geist eine wichtige Rolle. Ausserdem wollen wir auch eine Antwort geben auf Nöte, die wir in unserem Umfeld sehen, wir richten uns also auch nach dem "Bedarf".
Bibel
Ausserdem:
Matt. 22:37-40
Matt. 28:19-20
| Aus den Texten lesen wir: | Daraus formulieren wir unsere Vision: | ||
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1 |
Gott ehren und lieben |
Wir wollen Gott ehren und anbeten |
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2 |
Jünger machen: evangelisieren, missionieren |
Wir wollen Menschen mit Jesus bekannt machen |
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3 |
Nächsten lieben taufen |
Wir wollen neutestamentliche Gemeinde bauen |
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4 |
lehren zu halten |
Wir wollen uns von Jesus rufen und verändern lassen, und einander dabei helfen. |
Wir wollen Gott ehren und anbeten
Lebensstil der Anbetung selber anstreben und unterstützen, denn wer selbst zuhause mit Gott im Gebet spricht, wird das auch in Gemeindeversammlungen tun.
Lobpreis- und Anbetungszeiten in Gottesdienst und Hauskreisen
Gott ist Herr der Gemeinde, wir wollen ihm Ehre geben, indem wir Gemeindedinge mit ihm besprechen. Deswegen beten wir zuhause für die Gemeinde und treffen uns zum Gemeindegebet.
Wir singen Lieder und beten zur Ehre Gottes, sind dabei offen für verschiedene "Körperhaltungen" (Hände falten oder heben, Augen schliessen oder nicht, stehen, knien, liegen oder sitzen, ...) denn sie machen nicht das Gebet. Wir wollen Gott auch dadurch ehren, dass wir darauf hören, was er uns sagt: in der Bibel und durch Geistesgabe (die natürlich an der Bibel gemessen werden).
Wir wollen Menschen mit Jesus bekannt machen
Wir bemühen uns darum, keine fromme Traditionen zu leben, die nicht auf der Bibel begründet sind, um den Menschen, die wir erreichen wollen nicht mehr Anstoss zu geben als das Evangelium selbst. Das wird darin sichtbar, dass wir versuchen möglichst wenig frommen Sprachgebrauch in den Gottesdiensten zu verwenden und möglichst immer zu erklären. Wir sehen uns dazu berufen, Menschen mit Gott bekannt zu machen und meinen, das am besten so tun zu können, dass wir ihnen vermitteln, dass Gott gerade in ihrer Situation ihnen helfen möchte und kann. Wir wollen bekannt machen, wie sehr uns Gott liebt, es geht uns nicht um einen wie auch immer gearteten Kulturimperialismus. Wir wünschen uns, dass immer mehr Menschen Gottes grosse Liebe kennenlernen und Kinder Gottes werden, indem sie an ihn glauben. Wir wünschen uns auch, dass unsere Gemeinde wächst, unser Ziel soll es jedoch immer sein, für jeden einzelnen die (für ihn) beste bibeltreue Gemeinde vor Ort zu finden. Wir evangelisieren gerne so, dass wir aktuelle Themen behandeln und dabei aufzeigen, inwiefern jeder diesbezüglich Gott nötig hat. (z.B. EGK, Singles).
Wir wollen neutestamentliche Gemeinde bauen
Familien und kinderfreundlich, darum Kinderlobpreis, KiGo, HKF
Beziehungen, darum Hauskreise, EGK, SK
einander dienen und helfen und unterstützen
Wir wollen uns von Jesus rufen und verändern lassen, und einander dabei helfen.
Einmal bekehrt ist nicht unser Ziel. Wir wollen uns wie es im NT heisst immer mehr in Jesu Bild umgestalten lassen, den alten Menschen aus und den neuen anziehen - und wir wollen andere dabei anleiten das gleiche zu tun.